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	<title>Kommentare zu: KOOP INTERDISZIPLINÄR 09/10</title>
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	<description>Kunst kommt von Kommunizieren &#62;:e)</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 14:16:31 +0100</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Franziska Wallner</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1147</link>
		<dc:creator>Franziska Wallner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 00:46:26 +0000</pubDate>
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		<description>12.1.2010, 19:00 Buchpräsentation + Diskussion im Depot, „Kulturelle Konstruktion der Finanzmärkte“
 
Diskussion zwischen den anwesenden Personen am Podium: Walter Ötsch (Universitätsprofessor für VWL), Robert Misik (Journalist, Schriftsteller, Kolumnist), Cornelia Milborn (Journalistin, Autorin) &amp; Ramon Reichert (Autor und angestellt am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften). Nach den beiden Buchpräsentationen schloss die Diskussion an den Themen der Bücher an und drehte sich um die Finanzmärkte, die Finanzkrise von 2008 und darum, ob die Krise vorhersehbar war oder nicht. Das Podium war sich hier relativ einig, dass sie vorhersehbar war und auch circa ein Jahr zuvor prophezeit wurde. Ein Problem, dass Walter Ötsch unserem Wirtschaftssystem konstatierte ist, dass die Wirtschaft, genauer der Kapitalismus von den meisten Menschen als Naturgewalt wahrgenommen wird, die sich nicht steuern lässt und die sich im Krisenfall von alleine wieder erholen wird. Also ein riesiges, komplexes, eigenständiges Ding, das die Weltbevölkerung nicht angreifen oder gar zähmen kann. „Fast gottesgleich“ benannte es Ötsch. Es folgten noch Beiträge über das Brokertum, mögliche noch unentdeckte Finanzbomben, Spekulationen und das grundsätzliche Problem, dass niemand mehr einen Überblick über den Finanzmarkt und die Auswirkungen auf ihn hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>12.1.2010, 19:00 Buchpräsentation + Diskussion im Depot, „Kulturelle Konstruktion der Finanzmärkte“</p>
<p>Diskussion zwischen den anwesenden Personen am Podium: Walter Ötsch (Universitätsprofessor für VWL), Robert Misik (Journalist, Schriftsteller, Kolumnist), Cornelia Milborn (Journalistin, Autorin) &amp; Ramon Reichert (Autor und angestellt am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften). Nach den beiden Buchpräsentationen schloss die Diskussion an den Themen der Bücher an und drehte sich um die Finanzmärkte, die Finanzkrise von 2008 und darum, ob die Krise vorhersehbar war oder nicht. Das Podium war sich hier relativ einig, dass sie vorhersehbar war und auch circa ein Jahr zuvor prophezeit wurde. Ein Problem, dass Walter Ötsch unserem Wirtschaftssystem konstatierte ist, dass die Wirtschaft, genauer der Kapitalismus von den meisten Menschen als Naturgewalt wahrgenommen wird, die sich nicht steuern lässt und die sich im Krisenfall von alleine wieder erholen wird. Also ein riesiges, komplexes, eigenständiges Ding, das die Weltbevölkerung nicht angreifen oder gar zähmen kann. „Fast gottesgleich“ benannte es Ötsch. Es folgten noch Beiträge über das Brokertum, mögliche noch unentdeckte Finanzbomben, Spekulationen und das grundsätzliche Problem, dass niemand mehr einen Überblick über den Finanzmarkt und die Auswirkungen auf ihn hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Szilvia Göttlicher</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1146</link>
		<dc:creator>Szilvia Göttlicher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 18:31:19 +0000</pubDate>
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		<description>7.1.2010

&quot;Kampf um die Stadt&quot;

Ein umfassendes Zeitgeschichte- und Kulturpanorama Österreichs der 1920er- und 1930er-Jahre, eine der größten historischen Ausstellungen der vergangenen Jahre: Das Wien Museum zeigt ab 19. November im Künstlerhaus auf beiden Geschossen &quot;Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930&quot;

Die Ausstellung verdeutlicht den bürgerlichen Umschwung, die Schwankung zwischen Diktatur und sogenannter Demokratie. 
Mir persönlich fehlten wichtige Namen,wie zB.: der Rothschildklan.
Es war eine psychologisch,  wirtschaftlich und historische Zusammenfassung des Zeitgeistes der damaligen Zeit in Wien. Leider wurden mit keinem Wort das aufblühende Bankengeschäft, mit denen Hitler sehr wohl zu tun hatte, erwähnt und die Tatsache, dass Amerikas Finanz- und Politikwelt immense Gewinne aus dem 2.ten Weltkrieg schlug wurde unter dem Tisch gekehrt, wahrscheinlich weil fälschlicher Weise davon ausgegangen wird, dass Amerika bis zum Eingreifen, als Teil der Aliierten, wenig bis gar keinen Einfluss auf den Krieg hatte. 
Da unser jetztiger neoliberaler Zeitgeist sich eindeutig an Amerika orientiert, hätte ich mir mehr Offenheit über dieses Tabuthema gewünscht. Zynisch und schockierend sollte diese Austellung wirken, mit ihren Fakten und Propagandaaufdeckungen, aber schockierend allein war, meiner Meinung nach, das Nacherzählungshafte Wirken dieser Ausstellung. (Zynismus ist ja scheinbar das höchste Gedankengut unserer Gesellschaft, da fragt man sich doch warum niemand die Tatsache, dass Kriege gemacht werden zynisch hinterfragt, und stattdessen blind glaubt, was in den Medien (TV,Internet,Zeitung etc.) über die &quot;psychologische erklärte Wesensart des Menschen und seinem Hang zum Krieg&quot;  propagiert wird.) 
Fakt ist sicherlich eines: der Soziale Standard, dem wir eifrig nachschleichen ist ein Resultat von Kriegsfinanzierung und Profitmaximiering der USA, welches wir als eigenen Idealzustand akzeptiert haben.
Einige mögen mit dieser Aussage wenig zufrieden sein, aber der &quot;einschleichende&quot; uncle sam hält uns, wo immer Beeinflussung möglich ist, seine hässliche Fratze hin. 
Wer internet und ehrliches Interesse an dieser &quot;Grauzone&quot; hat, der möge sich über den Aufbau/ die Enstehung des Finanzsystems näher ansehen. (Monetarismus,zB.)

Also, die Ausstellung war gut, hab mir nichts anderes erwartet, somit wurden meine Erwartungen erfüllt und ich bin, in Relation gesehen, einigermaßen, wenn auch nicht so wirklich, befriedigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>7.1.2010</p>
<p>&#8220;Kampf um die Stadt&#8221;</p>
<p>Ein umfassendes Zeitgeschichte- und Kulturpanorama Österreichs der 1920er- und 1930er-Jahre, eine der größten historischen Ausstellungen der vergangenen Jahre: Das Wien Museum zeigt ab 19. November im Künstlerhaus auf beiden Geschossen &#8220;Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930&#8243;</p>
<p>Die Ausstellung verdeutlicht den bürgerlichen Umschwung, die Schwankung zwischen Diktatur und sogenannter Demokratie.<br />
Mir persönlich fehlten wichtige Namen,wie zB.: der Rothschildklan.<br />
Es war eine psychologisch,  wirtschaftlich und historische Zusammenfassung des Zeitgeistes der damaligen Zeit in Wien. Leider wurden mit keinem Wort das aufblühende Bankengeschäft, mit denen Hitler sehr wohl zu tun hatte, erwähnt und die Tatsache, dass Amerikas Finanz- und Politikwelt immense Gewinne aus dem 2.ten Weltkrieg schlug wurde unter dem Tisch gekehrt, wahrscheinlich weil fälschlicher Weise davon ausgegangen wird, dass Amerika bis zum Eingreifen, als Teil der Aliierten, wenig bis gar keinen Einfluss auf den Krieg hatte.<br />
Da unser jetztiger neoliberaler Zeitgeist sich eindeutig an Amerika orientiert, hätte ich mir mehr Offenheit über dieses Tabuthema gewünscht. Zynisch und schockierend sollte diese Austellung wirken, mit ihren Fakten und Propagandaaufdeckungen, aber schockierend allein war, meiner Meinung nach, das Nacherzählungshafte Wirken dieser Ausstellung. (Zynismus ist ja scheinbar das höchste Gedankengut unserer Gesellschaft, da fragt man sich doch warum niemand die Tatsache, dass Kriege gemacht werden zynisch hinterfragt, und stattdessen blind glaubt, was in den Medien (TV,Internet,Zeitung etc.) über die &#8220;psychologische erklärte Wesensart des Menschen und seinem Hang zum Krieg&#8221;  propagiert wird.)<br />
Fakt ist sicherlich eines: der Soziale Standard, dem wir eifrig nachschleichen ist ein Resultat von Kriegsfinanzierung und Profitmaximiering der USA, welches wir als eigenen Idealzustand akzeptiert haben.<br />
Einige mögen mit dieser Aussage wenig zufrieden sein, aber der &#8220;einschleichende&#8221; uncle sam hält uns, wo immer Beeinflussung möglich ist, seine hässliche Fratze hin.<br />
Wer internet und ehrliches Interesse an dieser &#8220;Grauzone&#8221; hat, der möge sich über den Aufbau/ die Enstehung des Finanzsystems näher ansehen. (Monetarismus,zB.)</p>
<p>Also, die Ausstellung war gut, hab mir nichts anderes erwartet, somit wurden meine Erwartungen erfüllt und ich bin, in Relation gesehen, einigermaßen, wenn auch nicht so wirklich, befriedigt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benedikt Hajek</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1144</link>
		<dc:creator>Benedikt Hajek</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 20:16:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1144</guid>
		<description>Der Hass Auf Den Westen -  Buchpräsentation, Jean Ziegler

24. November 2009, Audimax Uni Wien

Jean Ziegler,  der Schweizer Globalisierungskritiker, führt sein neues Buch im Audimax vor. Der Saal ist seit längerem einmal wieder total gefüllt. 
Ziegler wird mit tosendem Applaus empfangen und sein Vortrag ist fesselnd und regt gleichzeitig zum nachdenken an. Man merkt sogleich das Ziegler nicht vorhat derzeitige Themen wie die zB globalisierte Finanzpolitik mit Samthandschuhen anzufassen. Er wählt seine Worte direkt und vernichtend. So kritisiert er auch die Kommissare in Brüssel und bezeichnet sie als verlogen.
Interessant sind auch Zieglers Auszüge aus seinem Leben. So war er für einige Tage der Chauffeur von Che Guevara als dieser auf Besuch in der Schweiz war. Jener riet ihm in seinem eigenen Land gegen das Unrecht zu kämpfen anstatt dem Verlangen nachzugehen mit Guevara mitzukommen. Ziegler sah dies in späterer  Zeit auch ein. Sein derzeitiges Engagement zeigt dies. Wieder erntet er tosenden Applaus.
Die Diskussion fällt leider etwas kurz aus, da Ziegler am nächsten Tag sein Buch im öffentlichen Fernsehen verteidigen muss und den Schlaf dringend benötigt. 

Meiner Meinung nach sind Zieglers Aussagen teils sehr radikal, doch auf jeden Fall diskussionswürdig.
Mit seinem starken und energischen Auftreten hinterlässt er einen bleibenden Eindruck bei mir.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hass Auf Den Westen &#8211;  Buchpräsentation, Jean Ziegler</p>
<p>24. November 2009, Audimax Uni Wien</p>
<p>Jean Ziegler,  der Schweizer Globalisierungskritiker, führt sein neues Buch im Audimax vor. Der Saal ist seit längerem einmal wieder total gefüllt.<br />
Ziegler wird mit tosendem Applaus empfangen und sein Vortrag ist fesselnd und regt gleichzeitig zum nachdenken an. Man merkt sogleich das Ziegler nicht vorhat derzeitige Themen wie die zB globalisierte Finanzpolitik mit Samthandschuhen anzufassen. Er wählt seine Worte direkt und vernichtend. So kritisiert er auch die Kommissare in Brüssel und bezeichnet sie als verlogen.<br />
Interessant sind auch Zieglers Auszüge aus seinem Leben. So war er für einige Tage der Chauffeur von Che Guevara als dieser auf Besuch in der Schweiz war. Jener riet ihm in seinem eigenen Land gegen das Unrecht zu kämpfen anstatt dem Verlangen nachzugehen mit Guevara mitzukommen. Ziegler sah dies in späterer  Zeit auch ein. Sein derzeitiges Engagement zeigt dies. Wieder erntet er tosenden Applaus.<br />
Die Diskussion fällt leider etwas kurz aus, da Ziegler am nächsten Tag sein Buch im öffentlichen Fernsehen verteidigen muss und den Schlaf dringend benötigt. </p>
<p>Meiner Meinung nach sind Zieglers Aussagen teils sehr radikal, doch auf jeden Fall diskussionswürdig.<br />
Mit seinem starken und energischen Auftreten hinterlässt er einen bleibenden Eindruck bei mir.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roth Julia</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1143</link>
		<dc:creator>Roth Julia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 19:09:59 +0000</pubDate>
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		<description>Kommentar: 
Kunst der Kunstlosigkeit
Ort: Museumsquartier, quatier 21
Vortragender: Direktor von Gugging

Vorallem ging es um den Begriff &quot;Kunst ohne Kunstlosigkeit&quot; der von
Karel Appel geprägt wurde. Man sollte weg von der akademischen Malerei denn jeder Mensch,
hat das Zeug zum Künstler. Jeder Mensch kann ein Künstler sein. Denn Kunst hat mit
Intellekt nichts zu tun, sondern nur etwas mit Gefühlen. Die Sprache der Kunst hängt mit dem
alltäglichen Leben kaum zusammen.
Es wurde über die Entwicklung Guggings gesprochen und über den heutigen Zustand. Nach
wie vor leben und arbeiten dort vorallem Menschen mit geistiger Behinderung.
Für sie ist der Zweck des Kunstschaffens nicht Geld und Ruhm-nein,  ihr Traum ist es KREATIV
zu sein. Hier können sie ihre innere Welt ausdrücken und vergessen somit oft die alltägliche Welt.
Dies sollte für einen jeden Künstler so sein. Denn die innere Sprache ist auf der ganzen Welt
verständlich unabhängig von Kulturen und Sprachen.
Es wurden viele Fragen über das Leben und das Arbeiten der Menschen dort gefragt und beantwortet.
Mir hat der Vortrag sehr gut gefallen und ich habe ihn auch für mich als sehr wichtig und interessant
empfunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar:<br />
Kunst der Kunstlosigkeit<br />
Ort: Museumsquartier, quatier 21<br />
Vortragender: Direktor von Gugging</p>
<p>Vorallem ging es um den Begriff &#8220;Kunst ohne Kunstlosigkeit&#8221; der von<br />
Karel Appel geprägt wurde. Man sollte weg von der akademischen Malerei denn jeder Mensch,<br />
hat das Zeug zum Künstler. Jeder Mensch kann ein Künstler sein. Denn Kunst hat mit<br />
Intellekt nichts zu tun, sondern nur etwas mit Gefühlen. Die Sprache der Kunst hängt mit dem<br />
alltäglichen Leben kaum zusammen.<br />
Es wurde über die Entwicklung Guggings gesprochen und über den heutigen Zustand. Nach<br />
wie vor leben und arbeiten dort vorallem Menschen mit geistiger Behinderung.<br />
Für sie ist der Zweck des Kunstschaffens nicht Geld und Ruhm-nein,  ihr Traum ist es KREATIV<br />
zu sein. Hier können sie ihre innere Welt ausdrücken und vergessen somit oft die alltägliche Welt.<br />
Dies sollte für einen jeden Künstler so sein. Denn die innere Sprache ist auf der ganzen Welt<br />
verständlich unabhängig von Kulturen und Sprachen.<br />
Es wurden viele Fragen über das Leben und das Arbeiten der Menschen dort gefragt und beantwortet.<br />
Mir hat der Vortrag sehr gut gefallen und ich habe ihn auch für mich als sehr wichtig und interessant<br />
empfunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elisabeth Buchmann</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1141</link>
		<dc:creator>Elisabeth Buchmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 00:00:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1141</guid>
		<description>07. 01 . 2010 „ExpertInnen- Führung: Prekäre Zeiten- Wirtschaftskrise und politische Gewalt
Kurt Bauer leitete eine Führung mit dem Titel „Prekäre Zeiten- Wirtschaftskrise und politische Gewalt“ im Rahmen der Ausstellung „Kampf um die Stadt“ im Wien/Künstlerhaus.  Er diskutierte, passend zu den ausgestellten Gegenständen,  die Parteipolitik und Feindseligkeiten der verschiedenen politischen Lager mit Focus auf Wien um 1930. Er präsentierte rare Schriftstücke und Alltagsgegenstände, die zum Teil erstmals ausgestellt wurden. Die Ausstellung selbst ist sehr vielseitig und meiner Meinung nach gut aufgebaut, eine sehr beeindruckende Zusammenstellung von Material aus dieser Zeitspanne. Die Führung war sehr gut besucht trotzdem wurden beinahe keine Fragen gestellt und es entstand auch sonst wenig Konversation. Meiner Meinung nach ging Kurt Bauer etwas zu rasch in seiner Führung vor und sprach etwas zu leise beziehungsweise es war zu laut, abgesehen davon war sein Vortrag sehr interessant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>07. 01 . 2010 „ExpertInnen- Führung: Prekäre Zeiten- Wirtschaftskrise und politische Gewalt<br />
Kurt Bauer leitete eine Führung mit dem Titel „Prekäre Zeiten- Wirtschaftskrise und politische Gewalt“ im Rahmen der Ausstellung „Kampf um die Stadt“ im Wien/Künstlerhaus.  Er diskutierte, passend zu den ausgestellten Gegenständen,  die Parteipolitik und Feindseligkeiten der verschiedenen politischen Lager mit Focus auf Wien um 1930. Er präsentierte rare Schriftstücke und Alltagsgegenstände, die zum Teil erstmals ausgestellt wurden. Die Ausstellung selbst ist sehr vielseitig und meiner Meinung nach gut aufgebaut, eine sehr beeindruckende Zusammenstellung von Material aus dieser Zeitspanne. Die Führung war sehr gut besucht trotzdem wurden beinahe keine Fragen gestellt und es entstand auch sonst wenig Konversation. Meiner Meinung nach ging Kurt Bauer etwas zu rasch in seiner Führung vor und sprach etwas zu leise beziehungsweise es war zu laut, abgesehen davon war sein Vortrag sehr interessant.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nina Bedenik</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1140</link>
		<dc:creator>Nina Bedenik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:15:39 +0000</pubDate>
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		<description>Vertikale Galerie 13.01.2010 – Kunstgespräch

Birgit Jürgenessen – Pulsschlag einer Sinnlichkeit

Anlässlich der erst kürzlich erschienen Monographie der bereits 2003 verstorbenen österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenessen, stellt die Sammlung Verbund derzeit einige Werke Jürgenessens, in der Vertikalen Galerie in der Verbund – Zentrale, aus.
Im Rahmen dieser Ausstellung wurde zu einem Kunstgespräch geladen. Gezeigt wurden ungefähr 40 Arbeiten, vordergründig Zeichnungen und Fotographien, die  sich vor allem mit feministischen und gesellschaftskritischen Themen, wie zum Beispiel stereotype Rollenzuweisungen innerhalb der Gesellschaft, auseinandersetzen.
Während der Führung wurde jedes der Bilder kurz besprochen. Aufkommende Fragen konnten jederzeit gestellt werden. Ich fand die Führung und vor allem die Person der Künstlerin äußerst interessant. Da der Rundgang durch die Ausstellung in einem sehr kleinen Rahmen stattfand war die nötige Zeit vorhanden, um die Bilder in Ruhe betrachten zu können und außerdem genügend Platz für weitere Fragen. Diesen Umstand empfand ich als sehr angenehm und aufschlussreich. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass die Frau, die uns durch die Ausstellung führte, nicht in allen Bereichen ausreichend informiert war, was dazu führte, dass nicht alle Fragen explizit beantwortet werden konnten. Das fand ich schade, da ich gerne noch ein wenig mehr zur Person der Künstlerin erfahren hätte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vertikale Galerie 13.01.2010 – Kunstgespräch</p>
<p>Birgit Jürgenessen – Pulsschlag einer Sinnlichkeit</p>
<p>Anlässlich der erst kürzlich erschienen Monographie der bereits 2003 verstorbenen österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenessen, stellt die Sammlung Verbund derzeit einige Werke Jürgenessens, in der Vertikalen Galerie in der Verbund – Zentrale, aus.<br />
Im Rahmen dieser Ausstellung wurde zu einem Kunstgespräch geladen. Gezeigt wurden ungefähr 40 Arbeiten, vordergründig Zeichnungen und Fotographien, die  sich vor allem mit feministischen und gesellschaftskritischen Themen, wie zum Beispiel stereotype Rollenzuweisungen innerhalb der Gesellschaft, auseinandersetzen.<br />
Während der Führung wurde jedes der Bilder kurz besprochen. Aufkommende Fragen konnten jederzeit gestellt werden. Ich fand die Führung und vor allem die Person der Künstlerin äußerst interessant. Da der Rundgang durch die Ausstellung in einem sehr kleinen Rahmen stattfand war die nötige Zeit vorhanden, um die Bilder in Ruhe betrachten zu können und außerdem genügend Platz für weitere Fragen. Diesen Umstand empfand ich als sehr angenehm und aufschlussreich. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass die Frau, die uns durch die Ausstellung führte, nicht in allen Bereichen ausreichend informiert war, was dazu führte, dass nicht alle Fragen explizit beantwortet werden konnten. Das fand ich schade, da ich gerne noch ein wenig mehr zur Person der Künstlerin erfahren hätte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark Reiter</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1139</link>
		<dc:creator>Mark Reiter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:09:48 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wiener Filmerotik 1906-1910&quot;
 
von Mark Reiter
 
 
Datum: 08.12.09
Ort: Kunsthaus Wien
 
Zu beginn dieser veranstaltung sprach der Redner Thomas Ballhausen etwa eine halbe Stunde über Pornographische Remakes grosser und bekannter Hollywood-Blockbuster wie z.B 
&quot;star wars&quot; der von der Pornoproduktion Privat unter dem Titel &quot;porn wars&quot; auf die Schippe genommen wurde.
Im Anschluss wurde ein stummfilm mit musikalischer Unterstützung eines bekannten wiener DJ`s gezeigt in dem nackte, junge Frauen auf witzige und unterhaltsame Art und Weise vor der kamera posierten.
der film bestand aus Auschnitten der Filmproduktion Saturn welche von 1906-1910 ausschliesslich erotikfilme produzierte die ausserdem als die ersten in österreich hergestellten Spielfilme gelten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wiener Filmerotik 1906-1910&#8243;</p>
<p>von Mark Reiter</p>
<p>Datum: 08.12.09<br />
Ort: Kunsthaus Wien</p>
<p>Zu beginn dieser veranstaltung sprach der Redner Thomas Ballhausen etwa eine halbe Stunde über Pornographische Remakes grosser und bekannter Hollywood-Blockbuster wie z.B<br />
&#8220;star wars&#8221; der von der Pornoproduktion Privat unter dem Titel &#8220;porn wars&#8221; auf die Schippe genommen wurde.<br />
Im Anschluss wurde ein stummfilm mit musikalischer Unterstützung eines bekannten wiener DJ`s gezeigt in dem nackte, junge Frauen auf witzige und unterhaltsame Art und Weise vor der kamera posierten.<br />
der film bestand aus Auschnitten der Filmproduktion Saturn welche von 1906-1910 ausschliesslich erotikfilme produzierte die ausserdem als die ersten in österreich hergestellten Spielfilme gelten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.K.</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1138</link>
		<dc:creator>R.K.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 21:05:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ort:	Kunsthalle Wien
Datum:	08.12.2009

Das digitalisierte und restaurierte Material der Wiener Filmschaffenden Saturn. Saturn drehte zwischen 1906-1910 ausschliesslich erotische Filme, die gleichzeitig als die ersten in Österreich hergestellten Spielfilme gelten. Die charmant gemachten erotischen Miniaturen verstanden zu unterhalten und richteten immer wieder augenzwinkernde Blicke auf die sakrosanten institutionen der k.u.k. Monarchie. 
Es ist eine amüsante Kombination aus Erotik, Witz und geselschaftlichen Punkten dieser Zeit. Obwohl man vieles auch in die heutige reflecktieren könnte. So erlebt man manche Szene doch wie eine Omage an das Nachmitternachts Programm mancher Sportsender.
Doch meist werden ganz altägliche Szenen erotisiert.
Der 40min Zusammenschnitt wurde von einem bekannten Wiener Dj mit Ton aus der heutigen Zeit unterlegt- hauptsächlich elektronische Musik aus dem Bereich Ambient -dadurch bekam manch Szene einen ganz eigenen Karakter....manche wirkten sogar etwas bizarr.
Doch ich kann SATURN Wiener Filmerotik nur weiter empfehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ort:	Kunsthalle Wien<br />
Datum:	08.12.2009</p>
<p>Das digitalisierte und restaurierte Material der Wiener Filmschaffenden Saturn. Saturn drehte zwischen 1906-1910 ausschliesslich erotische Filme, die gleichzeitig als die ersten in Österreich hergestellten Spielfilme gelten. Die charmant gemachten erotischen Miniaturen verstanden zu unterhalten und richteten immer wieder augenzwinkernde Blicke auf die sakrosanten institutionen der k.u.k. Monarchie.<br />
Es ist eine amüsante Kombination aus Erotik, Witz und geselschaftlichen Punkten dieser Zeit. Obwohl man vieles auch in die heutige reflecktieren könnte. So erlebt man manche Szene doch wie eine Omage an das Nachmitternachts Programm mancher Sportsender.<br />
Doch meist werden ganz altägliche Szenen erotisiert.<br />
Der 40min Zusammenschnitt wurde von einem bekannten Wiener Dj mit Ton aus der heutigen Zeit unterlegt- hauptsächlich elektronische Musik aus dem Bereich Ambient -dadurch bekam manch Szene einen ganz eigenen Karakter&#8230;.manche wirkten sogar etwas bizarr.<br />
Doch ich kann SATURN Wiener Filmerotik nur weiter empfehlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dominik Zoller</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1137</link>
		<dc:creator>Dominik Zoller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:05:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1137</guid>
		<description>Konrad Frey - Architekturzentrum Wien

28.10.2009. Anhand von Originalmaterialien aus dem Archiv Frey wurden spezifische Themen zu den Werken von Konrad Frey besprochen und behandelte auch Aspekte des &quot;AUSTRIAN PHÄNOMENON&quot; und der &quot;Grazer Schule&quot;. So waren nicht nur Gäste wie Bernhard Hafner, Klaus Gartler und Heidulf Gerngross anwesend sondern auch Frey selbst.
Der Abend beinhaltete vorallem das Leben von Konrad Frey und die Laufbahn seiner Karriere. Nachdem Frey  sein Chemiestudium in Graz und den USA absolvierte, besuchte er die Technische Hochschule in Graz und arbeitete später bei Arup Associates in London. Auch war London die Stadt, in der er sein erstes Büro unter dem Namen Building, Planning &amp; Resources zusammen mit Florian Beigel eröffnete. 1975 entstand dazu das erste Sonnenhaus in Österreich.
Im Gegensatz zu seinen &quot;Wiener Kollegen&quot; war Frey nie um eine &quot;Medialisierung&quot; oder um die Ausbildung einer Formen Reportoires bemüht sondern um die ökologische Bauweise und deren Abläufe richtig zu gestalten. Alles in allem war es ein netter und Interessanter Abend. Zum teil ein wenig trocken aber dennoch Informativ.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Konrad Frey &#8211; Architekturzentrum Wien</p>
<p>28.10.2009. Anhand von Originalmaterialien aus dem Archiv Frey wurden spezifische Themen zu den Werken von Konrad Frey besprochen und behandelte auch Aspekte des &#8220;AUSTRIAN PHÄNOMENON&#8221; und der &#8220;Grazer Schule&#8221;. So waren nicht nur Gäste wie Bernhard Hafner, Klaus Gartler und Heidulf Gerngross anwesend sondern auch Frey selbst.<br />
Der Abend beinhaltete vorallem das Leben von Konrad Frey und die Laufbahn seiner Karriere. Nachdem Frey  sein Chemiestudium in Graz und den USA absolvierte, besuchte er die Technische Hochschule in Graz und arbeitete später bei Arup Associates in London. Auch war London die Stadt, in der er sein erstes Büro unter dem Namen Building, Planning &amp; Resources zusammen mit Florian Beigel eröffnete. 1975 entstand dazu das erste Sonnenhaus in Österreich.<br />
Im Gegensatz zu seinen &#8220;Wiener Kollegen&#8221; war Frey nie um eine &#8220;Medialisierung&#8221; oder um die Ausbildung einer Formen Reportoires bemüht sondern um die ökologische Bauweise und deren Abläufe richtig zu gestalten. Alles in allem war es ein netter und Interessanter Abend. Zum teil ein wenig trocken aber dennoch Informativ.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jean Cueto</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1136</link>
		<dc:creator>Jean Cueto</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 19:43:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1136</guid>
		<description>BackTalk – Strategien gegen Rechts

BackTalk ist eine Gesprächsreihe vom Bündnis gegen den Rechtsruck und lud zu einem letzten Gespräch (welches am 2.12.09 im Depot stattfand), was man gegen Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und die zunehmende Rechtshaltung der Gesellschaft tun kann. Wobei erwähnt werden sollte, dass es bei diesem Gespräch nicht darum ging tatsächliche Maßnahmen und Strategien zu entwerfen wie z.B: Plakate, Projekte und Demonstrationen. In diesen Gespräch ging es zuerst darum, zu diskutieren, warum die Rechtshaltung in der Gesellschaft allmählich zunimmt, woher sie kommt und wer die Verantwortlichen dafür sind und das sich dadurch Maßnahmen und Überlegungen herauskristallisieren. Ein Besucher wurde darauf hingewiesen, welcher sich von diesem Gespräch eben jenes erwartet hatte. Moderiert und geführt wurde der Diskurs vom charmanten Hikmet Kayahan. Zu Gast, stand Philosophin Isolde Charim Antwort und Rede. Zu Beginn des Gesprächs stellte Hikmet Kayahan Fragen an Isolde Charim und sprach dabei die aktuellsten Ereignisse in Österreich an und die derzeitige große Zustimmung der Jugendlichen für Rechts. Isolde ging auf jede Fragen sehr genau ein und erklärte so gut wie es ging sehr ausführlich und nahm sogar Beispiele aus ihren Umfeld und Ereignisse in ihren Leben. Sie erzählte außerdem über die Wandlung und die Durchmischung der Gesellschaft und die Probleme die daraus resultieren. Weiters erzählte sie, dass den Parteien in Österreich die politische Energie fehle und die FPÖ dadurch ihre Zustimmung erhält. Auch auf Fragen der Besucher des Gespräches wurde sehr genau eingegangen und manche Ansichten und Meinungen der Besucher trugen zu einer sehr regen und interessanten Diskussion bei. Im großen und ganzen war dieses Gespräch sehr interessant für mich gewesen und äußerst spannend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>BackTalk – Strategien gegen Rechts</p>
<p>BackTalk ist eine Gesprächsreihe vom Bündnis gegen den Rechtsruck und lud zu einem letzten Gespräch (welches am 2.12.09 im Depot stattfand), was man gegen Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und die zunehmende Rechtshaltung der Gesellschaft tun kann. Wobei erwähnt werden sollte, dass es bei diesem Gespräch nicht darum ging tatsächliche Maßnahmen und Strategien zu entwerfen wie z.B: Plakate, Projekte und Demonstrationen. In diesen Gespräch ging es zuerst darum, zu diskutieren, warum die Rechtshaltung in der Gesellschaft allmählich zunimmt, woher sie kommt und wer die Verantwortlichen dafür sind und das sich dadurch Maßnahmen und Überlegungen herauskristallisieren. Ein Besucher wurde darauf hingewiesen, welcher sich von diesem Gespräch eben jenes erwartet hatte. Moderiert und geführt wurde der Diskurs vom charmanten Hikmet Kayahan. Zu Gast, stand Philosophin Isolde Charim Antwort und Rede. Zu Beginn des Gesprächs stellte Hikmet Kayahan Fragen an Isolde Charim und sprach dabei die aktuellsten Ereignisse in Österreich an und die derzeitige große Zustimmung der Jugendlichen für Rechts. Isolde ging auf jede Fragen sehr genau ein und erklärte so gut wie es ging sehr ausführlich und nahm sogar Beispiele aus ihren Umfeld und Ereignisse in ihren Leben. Sie erzählte außerdem über die Wandlung und die Durchmischung der Gesellschaft und die Probleme die daraus resultieren. Weiters erzählte sie, dass den Parteien in Österreich die politische Energie fehle und die FPÖ dadurch ihre Zustimmung erhält. Auch auf Fragen der Besucher des Gespräches wurde sehr genau eingegangen und manche Ansichten und Meinungen der Besucher trugen zu einer sehr regen und interessanten Diskussion bei. Im großen und ganzen war dieses Gespräch sehr interessant für mich gewesen und äußerst spannend.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia Billisics</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1135</link>
		<dc:creator>Claudia Billisics</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:30:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1135</guid>
		<description>Food Design XL
designforum, quatier21 MQ 19.11.2009

Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter präsentierten zu kulinarischer Begleitung ihr druckfrisches Buch &quot;Food Design XL&quot;. 
Die beiden Architekten gehen mit &quot;Food Design XL&quot; den Fragen nach, woher die Formen unserer Nahrung kommen, welche Faktoren bei ihrer Gestaltung eine Rolle spielen und wer darüber entscheidet, wie das, was wir täglich zu uns nehmen, beschaffen ist. Zum Beispiel: Warum sind Pizzas rund und Fischstäbchen rechteckig? Warum teilen wir die Torte anders als wir Brot schneiden?
„Food Design XL&quot; zeigt auf, wie Form, Farbe, Geruch, Konsistenz, Verzehrgeräusche, Herstellungstechnik, Geschichte und Geschichten das Design von Lebensmitteln beeinflussen. 
Nach diesem sehr interessanten eintauchen in dieses Genre gab es auch eine interessante Diskussion. Wo Fragen sehr gut, und aber leider auch weniger gut beantwortet wurden. Leider gab es auch während des Vortrages einige Mängel, wie zum Beispiel, vertauschte PowerPoint-Folien.
Ein zusätzlicher Pluspunkt war das großzügige Buffet und Möglichkeiten sich nach der Präsentation noch auszutauschen! Abgesehen von den Kleinigkeiten war es ein sehr gelungener Abend und äußerst interessant, mein Horizont wurde erweitert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Food Design XL<br />
designforum, quatier21 MQ 19.11.2009</p>
<p>Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter präsentierten zu kulinarischer Begleitung ihr druckfrisches Buch &#8220;Food Design XL&#8221;.<br />
Die beiden Architekten gehen mit &#8220;Food Design XL&#8221; den Fragen nach, woher die Formen unserer Nahrung kommen, welche Faktoren bei ihrer Gestaltung eine Rolle spielen und wer darüber entscheidet, wie das, was wir täglich zu uns nehmen, beschaffen ist. Zum Beispiel: Warum sind Pizzas rund und Fischstäbchen rechteckig? Warum teilen wir die Torte anders als wir Brot schneiden?<br />
„Food Design XL&#8221; zeigt auf, wie Form, Farbe, Geruch, Konsistenz, Verzehrgeräusche, Herstellungstechnik, Geschichte und Geschichten das Design von Lebensmitteln beeinflussen.<br />
Nach diesem sehr interessanten eintauchen in dieses Genre gab es auch eine interessante Diskussion. Wo Fragen sehr gut, und aber leider auch weniger gut beantwortet wurden. Leider gab es auch während des Vortrages einige Mängel, wie zum Beispiel, vertauschte PowerPoint-Folien.<br />
Ein zusätzlicher Pluspunkt war das großzügige Buffet und Möglichkeiten sich nach der Präsentation noch auszutauschen! Abgesehen von den Kleinigkeiten war es ein sehr gelungener Abend und äußerst interessant, mein Horizont wurde erweitert!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fuchs Stefanie</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1134</link>
		<dc:creator>Fuchs Stefanie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:09:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ringvorlesung zur Moderne von Tom Holert 

Vorlesung in der Akademie der bildenden Künste Wien, Saal M13 
18.00 h – 20.00 h 

Tom Holert ist ein Kunsthistoriker und Publizist, er wurde in Deutschland geboren, lebt und arbeitet  sowohl in Berlin als auch in Wien. Er studierte Kunstgeschichte, neuere deutsche Literaturwissenschaften und Philosophie in Hamburg und Paris.
Seit dem Wintersemester 2006/2007 lehrt und forscht er an der Akademie der bildenden Künste Wien, mit dem Schwerpunkt auf Kunst als Wissensproduktion.

Den Vortrag über die Moderne hab ich mir ehrlich gesagt etwas anders vorgestellt, es war eher eine Vorstellung von Büchern, Autoren und Ausstellungen die das Thema Moderne behandelten, als eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema selbst. Noch dazu war es eine Ringvorlesung und deshalb etwas schwierig dem Ganzen zu folgen, da ich die Vorlesungen der anderen Dozenten nicht besucht habe und mir deswegen der Überblick ein bisschen fehlte. Auch bei der Diskussion konnte ich mich nicht einbringen, da ich von dem Thema zu wenig Informationen besaß, dennoch war es interessant zuzuhören. 
Es war auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung bei einer Ringvorlesung in der Akademie der bildenden Künste gewesen zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ringvorlesung zur Moderne von Tom Holert </p>
<p>Vorlesung in der Akademie der bildenden Künste Wien, Saal M13<br />
18.00 h – 20.00 h </p>
<p>Tom Holert ist ein Kunsthistoriker und Publizist, er wurde in Deutschland geboren, lebt und arbeitet  sowohl in Berlin als auch in Wien. Er studierte Kunstgeschichte, neuere deutsche Literaturwissenschaften und Philosophie in Hamburg und Paris.<br />
Seit dem Wintersemester 2006/2007 lehrt und forscht er an der Akademie der bildenden Künste Wien, mit dem Schwerpunkt auf Kunst als Wissensproduktion.</p>
<p>Den Vortrag über die Moderne hab ich mir ehrlich gesagt etwas anders vorgestellt, es war eher eine Vorstellung von Büchern, Autoren und Ausstellungen die das Thema Moderne behandelten, als eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema selbst. Noch dazu war es eine Ringvorlesung und deshalb etwas schwierig dem Ganzen zu folgen, da ich die Vorlesungen der anderen Dozenten nicht besucht habe und mir deswegen der Überblick ein bisschen fehlte. Auch bei der Diskussion konnte ich mich nicht einbringen, da ich von dem Thema zu wenig Informationen besaß, dennoch war es interessant zuzuhören.<br />
Es war auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung bei einer Ringvorlesung in der Akademie der bildenden Künste gewesen zu sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: fanny fritz</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1133</link>
		<dc:creator>fanny fritz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 16:20:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1133</guid>
		<description>Der Autor, sowie Professor an der Universität für angewandte Kunst Robert Pfaller stellte den Abend im Künstlerhaus ganz unter das Motto „Wofür es sich zu leben lohnt“ und gestaltete so den, für mich, besten, interessantesten und lustigsten Diskurse überhaupt. Ebenso muss ich anmerken, dass dies der einzige Diskurs war, auf dem ich mich im Vorhinein schon freute. In einer vollständig humorvollen, sympathischen Art und Weise beschreibt Pfaller unsere, wie er meint „hedonistische“ Gesellschaft und spricht mir persönlich aus der Seele. Er redet von den unendlichen Verboten, die sich allesamt auf Argumente der Gesundheit und der Wirtschaft berufen und uns die eigentliche Freude am Leben quasi völlig nehmen. In seinem ansprechendem Vortrag beruft er sich oftmals auf den Philosophen Max Scheler und vergleicht das Rauchen mit der Liebe und spricht vom so genannten „Beleuchtungswechsel“, wie im Theater Requisiten anders erscheinen, sofern sie unter anderes Licht erstrahlen, so ist es mit dem Rauchen, denn vor zwei Jahrzehnte galt die heute verpönte Leidenschaft noch als toll und höflich, man fand es außergewöhnlich, wenn Menschen wie Humphrey Bogart oder Sophie Lorain öffentlich rauchten, während es heute als eine Schmach gilt. 
Ebenso find ich sein Statement zum Thema Schönheitswahn und Idealmerkmale der diffizilen, heutigen Gesellschaft passend, denn er meint: „Alles was auffällt fällt negativ auf!“. Abschließend ist nur noch zu sagen, dass der einzige negative Punkt die Location betrifft, welche total überfüllt und heiß war, wofür sich der Vortragende sogar höflicherweise entschuldigte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autor, sowie Professor an der Universität für angewandte Kunst Robert Pfaller stellte den Abend im Künstlerhaus ganz unter das Motto „Wofür es sich zu leben lohnt“ und gestaltete so den, für mich, besten, interessantesten und lustigsten Diskurse überhaupt. Ebenso muss ich anmerken, dass dies der einzige Diskurs war, auf dem ich mich im Vorhinein schon freute. In einer vollständig humorvollen, sympathischen Art und Weise beschreibt Pfaller unsere, wie er meint „hedonistische“ Gesellschaft und spricht mir persönlich aus der Seele. Er redet von den unendlichen Verboten, die sich allesamt auf Argumente der Gesundheit und der Wirtschaft berufen und uns die eigentliche Freude am Leben quasi völlig nehmen. In seinem ansprechendem Vortrag beruft er sich oftmals auf den Philosophen Max Scheler und vergleicht das Rauchen mit der Liebe und spricht vom so genannten „Beleuchtungswechsel“, wie im Theater Requisiten anders erscheinen, sofern sie unter anderes Licht erstrahlen, so ist es mit dem Rauchen, denn vor zwei Jahrzehnte galt die heute verpönte Leidenschaft noch als toll und höflich, man fand es außergewöhnlich, wenn Menschen wie Humphrey Bogart oder Sophie Lorain öffentlich rauchten, während es heute als eine Schmach gilt.<br />
Ebenso find ich sein Statement zum Thema Schönheitswahn und Idealmerkmale der diffizilen, heutigen Gesellschaft passend, denn er meint: „Alles was auffällt fällt negativ auf!“. Abschließend ist nur noch zu sagen, dass der einzige negative Punkt die Location betrifft, welche total überfüllt und heiß war, wofür sich der Vortragende sogar höflicherweise entschuldigte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olivia Schwarz</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1132</link>
		<dc:creator>Olivia Schwarz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 15:43:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1132</guid>
		<description>Die nationalpolitischen Erziehungsanstalten in Österreich (1938-1945) 
Vortragender: Sebastian Pumberger, Historiker und Journalist, Wien
Dieser Vortag fand im  „depot“ statt.
 Es ging um die „Napolas“. Napolas waren Schulen mit Hochschulreife für 10-12 Jährige. Mit diesen Erziehungsanstalten plante das nationalsozialistische Regime sich einen Nachwuchs zu sichern. Die Jugendlichen sollten gar nicht mehr anders können als sich zu verpflichten sobald sie diese „Schulen“ besuchen würden. Um eine Napola besuchen zu können gab es keine richtige Bewerbung. Ein Team von Lehrern wurde in die Volksschulen geschickt um „geeignete“ Kinder auszusuchen und zum „Aufnahmetest“ einzuladen. Laut einem Zeugen der sich den Vortrag ebenfalls anhörte konnte man sich gar nicht dagegen wehren, man MUSSTE  teilnehmen. Dieser Aufnahmetest war körperlich so anstrengend dass die meisten Kinder danach am Ende ihrer Kräfte waren. Abgesehen von der Körperlichen tauglichkeit war auch die arische Abstammung ein Muss. Dies wurde genau untersucht. Bei dem kleinsten Rassenunterschied wurden die Kinder schlichtweg für nicht tauglich erklärt. Man versucht die Schüler zu einer Gemeinschaft zu erziehen, nach dem Leitsatz „Der einzelnde ist nichts. Die Gemeinschaft ist alles“. Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Der Vortragende hatte anscheinend wirklich gut recherchiert und mir gefiel auch die Vortragsweise. Er hat alle Fragen beantworten können und war sichtlich sehr gut informiert. Nationalsozialistischen Themen,  gehen finde ich immer besonders unter die Haut und so war es auch diesmal. Vor allem als ein alter Mann im Publikum zum erzählen angefangen hat der selber  zur Kriegszeit in einer Napola war. Im großen und ganzem war der Vortrag sehr interessant mitreißend und aufschlussreich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die nationalpolitischen Erziehungsanstalten in Österreich (1938-1945)<br />
Vortragender: Sebastian Pumberger, Historiker und Journalist, Wien<br />
Dieser Vortag fand im  „depot“ statt.<br />
 Es ging um die „Napolas“. Napolas waren Schulen mit Hochschulreife für 10-12 Jährige. Mit diesen Erziehungsanstalten plante das nationalsozialistische Regime sich einen Nachwuchs zu sichern. Die Jugendlichen sollten gar nicht mehr anders können als sich zu verpflichten sobald sie diese „Schulen“ besuchen würden. Um eine Napola besuchen zu können gab es keine richtige Bewerbung. Ein Team von Lehrern wurde in die Volksschulen geschickt um „geeignete“ Kinder auszusuchen und zum „Aufnahmetest“ einzuladen. Laut einem Zeugen der sich den Vortrag ebenfalls anhörte konnte man sich gar nicht dagegen wehren, man MUSSTE  teilnehmen. Dieser Aufnahmetest war körperlich so anstrengend dass die meisten Kinder danach am Ende ihrer Kräfte waren. Abgesehen von der Körperlichen tauglichkeit war auch die arische Abstammung ein Muss. Dies wurde genau untersucht. Bei dem kleinsten Rassenunterschied wurden die Kinder schlichtweg für nicht tauglich erklärt. Man versucht die Schüler zu einer Gemeinschaft zu erziehen, nach dem Leitsatz „Der einzelnde ist nichts. Die Gemeinschaft ist alles“. Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Der Vortragende hatte anscheinend wirklich gut recherchiert und mir gefiel auch die Vortragsweise. Er hat alle Fragen beantworten können und war sichtlich sehr gut informiert. Nationalsozialistischen Themen,  gehen finde ich immer besonders unter die Haut und so war es auch diesmal. Vor allem als ein alter Mann im Publikum zum erzählen angefangen hat der selber  zur Kriegszeit in einer Napola war. Im großen und ganzem war der Vortrag sehr interessant mitreißend und aufschlussreich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fischer Sylvia</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1131</link>
		<dc:creator>Fischer Sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 23:26:18 +0000</pubDate>
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		<description>13.1.2010
zu &quot;Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten in Österreich 1938 - 1945&quot;
Gedenkdienst 13.1.2010 
Sebastian Pumbergen , Journalist u. Historiker , Florian Wellinger vom Gedenkdienst

Für mich eine erstaunlich gut besuchte Verantstaltung - also immer noch ein sehr interessantes und aktuelles Thema  - 
Es geht hauptsächlich um die schulische Ausbildung der deutschen und österreichischen Jugend während der NS Zeit.  Man wollte sich damals die zukünftigen österr. und deutschen Bürger gleich richtig erziehen - so wie man sie halt braucht um ein NS Regiem aufrecht zu erhalten. Es gab zwei verschiedene Arten von Schulen - die Hitler Schule (nähere Erklärung erübrigt sicht glaube ich) und die &quot;Napolas&quot; eine Eliteschule in der nur ausgesuchte Schüler &quot;ausgebildet&quot; wurden die durch ein Ausleseverfahren ermittelt wurden, dabei war die  auch die &quot;Rasse&quot; eine große Rolle. Rassenbiolog. Tests wurden gemacht aber niemals zugegeben . In das Auslesevefahren war die SS direkt miteinbezogen. die wollten ja wissen wer ihre Nachfolger waren . Die Erziehung war streng und sie wurden zu Führung und Gehorsam erzogen.  Es gab auch eigene Schulen für Frauen . Für diese Schulen wurden Klöster und andere staatliche Gebäude ausgewählt. 
Bei der anschließenden Diskussion meldete sich ein &quot;Zeitzeuge&quot; der eine dieser &quot;Napolas&quot;Schulen besucht hat. Viele Fragen tauchen auf. Was ist mit dem Lehrern anschließend passiert, was mit den Schülern , was gab es für Unterrichtsfächer. Florian Wellinger war mit dieser Thematik wirklich sehr vertraut und konnte viele Fragen beantworten.  Aber über Lehrer, Schüler, Stundenpläne, gibt es keine Aufzeichnungen - ich nehme an wie bei vielen  Nazi Unterlagen hat es auch hier irgendwo ein großes Feuer gegeben um soviel wie möglich zu vernichten 
Für mich ein sehr interessanter Abend</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>13.1.2010<br />
zu &#8220;Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten in Österreich 1938 &#8211; 1945&#8243;<br />
Gedenkdienst 13.1.2010<br />
Sebastian Pumbergen , Journalist u. Historiker , Florian Wellinger vom Gedenkdienst</p>
<p>Für mich eine erstaunlich gut besuchte Verantstaltung &#8211; also immer noch ein sehr interessantes und aktuelles Thema  &#8211;<br />
Es geht hauptsächlich um die schulische Ausbildung der deutschen und österreichischen Jugend während der NS Zeit.  Man wollte sich damals die zukünftigen österr. und deutschen Bürger gleich richtig erziehen &#8211; so wie man sie halt braucht um ein NS Regiem aufrecht zu erhalten. Es gab zwei verschiedene Arten von Schulen &#8211; die Hitler Schule (nähere Erklärung erübrigt sicht glaube ich) und die &#8220;Napolas&#8221; eine Eliteschule in der nur ausgesuchte Schüler &#8220;ausgebildet&#8221; wurden die durch ein Ausleseverfahren ermittelt wurden, dabei war die  auch die &#8220;Rasse&#8221; eine große Rolle. Rassenbiolog. Tests wurden gemacht aber niemals zugegeben . In das Auslesevefahren war die SS direkt miteinbezogen. die wollten ja wissen wer ihre Nachfolger waren . Die Erziehung war streng und sie wurden zu Führung und Gehorsam erzogen.  Es gab auch eigene Schulen für Frauen . Für diese Schulen wurden Klöster und andere staatliche Gebäude ausgewählt.<br />
Bei der anschließenden Diskussion meldete sich ein &#8220;Zeitzeuge&#8221; der eine dieser &#8220;Napolas&#8221;Schulen besucht hat. Viele Fragen tauchen auf. Was ist mit dem Lehrern anschließend passiert, was mit den Schülern , was gab es für Unterrichtsfächer. Florian Wellinger war mit dieser Thematik wirklich sehr vertraut und konnte viele Fragen beantworten.  Aber über Lehrer, Schüler, Stundenpläne, gibt es keine Aufzeichnungen &#8211; ich nehme an wie bei vielen  Nazi Unterlagen hat es auch hier irgendwo ein großes Feuer gegeben um soviel wie möglich zu vernichten<br />
Für mich ein sehr interessanter Abend</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia Jirku</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1130</link>
		<dc:creator>Claudia Jirku</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 23:19:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1130</guid>
		<description>Vertikale Galerie
BIRGIT JÜRGENSSEN. Pulsschlag einer Sinnlichkeit.
Kunstgespräch. 

Birgit Jürgenssen (1949 – 2003) war eine der herausragendsten KünstlerInnen der feministischen Avantgarde. Die Sammlung Verbund stellt eine Auswahl Ihres Werks in der Vertikalen Galerie aus. 
Im Rahmen eines Kunstgesprächs wurden die Kunstwerke (Zeichnungen und Fotografien) vorgestellt. Dies ermöglichte eine sehr intensive Beschäftigung in einem intimen Rahmen. Jedes Kunstwerk wurde für sich erklärt und vorgestellt. Fragen konnten jederzeit gestellt werden. Theoretisch könnten somit interessante Diskussionen entstehen. Allerdings war die Leiterin des Kunstgesprächs hierzu nicht tief genug informiert. Fragen wurden nur sehr kurz und oberflächlich abgehandelt, sodass kein wirklicher Austausch entstehen konnte. Der noch am interessanteste Part war der Austausch der Besucher unter sich. Jedoch konnte sich dieser auch nur schwer entfalten, da der Führung ein Gefühl der Eile innewohnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vertikale Galerie<br />
BIRGIT JÜRGENSSEN. Pulsschlag einer Sinnlichkeit.<br />
Kunstgespräch. </p>
<p>Birgit Jürgenssen (1949 – 2003) war eine der herausragendsten KünstlerInnen der feministischen Avantgarde. Die Sammlung Verbund stellt eine Auswahl Ihres Werks in der Vertikalen Galerie aus.<br />
Im Rahmen eines Kunstgesprächs wurden die Kunstwerke (Zeichnungen und Fotografien) vorgestellt. Dies ermöglichte eine sehr intensive Beschäftigung in einem intimen Rahmen. Jedes Kunstwerk wurde für sich erklärt und vorgestellt. Fragen konnten jederzeit gestellt werden. Theoretisch könnten somit interessante Diskussionen entstehen. Allerdings war die Leiterin des Kunstgesprächs hierzu nicht tief genug informiert. Fragen wurden nur sehr kurz und oberflächlich abgehandelt, sodass kein wirklicher Austausch entstehen konnte. Der noch am interessanteste Part war der Austausch der Besucher unter sich. Jedoch konnte sich dieser auch nur schwer entfalten, da der Führung ein Gefühl der Eile innewohnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christine Blaha</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1129</link>
		<dc:creator>Christine Blaha</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 23:06:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1129</guid>
		<description>Achim Menges: Integrale Form- und Materialwerdung
11.1.2010 19:00, Akademie der bildenden Künste

Der Architekt Achim Menges präsentierte im übervollen IKA Lecture Room an der Akademie sein Konzept der computerbasierten Formgenerierung anlehnend an Einflüsse der Natur (Morphogenetik), des Materials und der Funktion. Er stellt herkömmliche geometrische, homogene Formen in Frage und vertritt die Auffassung, dass Ökologie und Morphologie in der zukünftigen Architektur an Stellenwert gewinnen werden. Obwohl die Thematik technisch einige Voraussetzungen für das Verständnis benötigt, gelang es ihm, seine Forschungsarbeiten und deren konkrete Anwendungen auch für Laien verständlich  zu präsentieren: individuell anpassungsfähige Honigwaben-Wände aus Karton, auf Luftfeuchtigkeit reagierende Holzkonstruktionen, hoch komplexe Netzstrukturen, sich selbst stabilisierende Systeme die, in Anlehnung an Vogelnester, keine mechanische Verbindung benötigen,… Die anschließende Diskussion verlief unter dem anwesenden Fachpublikum sehr angeregt – jedoch aufgrund der vielen Computerprgrammierungs/Architektur - Fachtermini für mich nun dann doch nicht mehr so ganz nachvollziehbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Achim Menges: Integrale Form- und Materialwerdung<br />
11.1.2010 19:00, Akademie der bildenden Künste</p>
<p>Der Architekt Achim Menges präsentierte im übervollen IKA Lecture Room an der Akademie sein Konzept der computerbasierten Formgenerierung anlehnend an Einflüsse der Natur (Morphogenetik), des Materials und der Funktion. Er stellt herkömmliche geometrische, homogene Formen in Frage und vertritt die Auffassung, dass Ökologie und Morphologie in der zukünftigen Architektur an Stellenwert gewinnen werden. Obwohl die Thematik technisch einige Voraussetzungen für das Verständnis benötigt, gelang es ihm, seine Forschungsarbeiten und deren konkrete Anwendungen auch für Laien verständlich  zu präsentieren: individuell anpassungsfähige Honigwaben-Wände aus Karton, auf Luftfeuchtigkeit reagierende Holzkonstruktionen, hoch komplexe Netzstrukturen, sich selbst stabilisierende Systeme die, in Anlehnung an Vogelnester, keine mechanische Verbindung benötigen,… Die anschließende Diskussion verlief unter dem anwesenden Fachpublikum sehr angeregt – jedoch aufgrund der vielen Computerprgrammierungs/Architektur &#8211; Fachtermini für mich nun dann doch nicht mehr so ganz nachvollziehbar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick Pichler</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1128</link>
		<dc:creator>Patrick Pichler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 21:09:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.esel.at/?p=6699#comment-1128</guid>
		<description>Schwedischer Kurzfilmabend im Museum für Völkerkunde
Laudongasse 15-19 (Mo. 9. November Uhr 19.00)

Im Rahmen der espressofilm-Organisation wurden am Montag Abend in der Laudongasse eine Reihe von schwedischen Kurzfilmen auf Leinwand geboten. Es wurden 2 Diplomarbeiten der renommierten Filmhochschule  Göteborg von insgesamt 3 Kurzfilmen gezeigt. Es war ein temporeicher Kurzfilmabend, der nordische Lebensfreude vermittelt und so richtig Lust auf Schweden macht.
Der schwedische Kurzfilm ist bekannt für seine intensive und persönliche Betrachtung menschlicher Befindsamkeiten. Die drei Stücke: &#039;&#039;ägget-the egg&#039;&#039;
&#039;&#039;irmelin&#039;&#039; und &#039;&#039;vi som dansar- we who dance&#039;&#039; sind stark emotions- und charakterbezogen, die Hauptcharaktere wirken auf den Zuschauer sehr persönlich und identifikativ und wurden perfekt mit schwedischem Sound- und Bilderflair in Szene gesetzt.
&#039;&#039;ägget-the egg&#039;&#039; von Gorki Müller handelt vom 8-jährigen, überzeugt vegetarischen Ivar, der für seinen launischen und jähzornigen Großvater ein Ei besorgen muss. Das Ei ging jedoch auf dem Nachhauseweg kaputt und er geriet auf einer verzweifelten Suche nach Ersatz, das durchaus lustig-amüsant, mit schwedischen Charme inszeniert wird.
&#039;&#039;irmelin&#039;&#039; von Malene Högmarks Diplomarbeit erzählt von der rebellischen 9-jährigen Irmelin die sich während eines Fußballspiels prügelt und auf Unverständnis seitens ihrer Mutter und dem Trainer stößt. Irmelin wechselt Sport und kommt ins Kampfsportgenre wobei ihre Mutter immer weiter ihre temperamentvolle Beziehung zu ihrer Tochter verbessert. Dieser Kurzfilm glänzte vor allem mit pointiertem Witz und einem frechen Ende.
Das  Schlusslicht bot die Diplomarbeit von Pil Maria Gurnasson: &#039;&#039; vi som dansar- we who dance&#039;&#039;, das von einem jungen Paar, Tomas und Julie, handelt wessen Hochzeit gefeiert wird. Es kommen ungewollte Geheimnisse ans Tageslicht die die Feierlichkeiten des Paares gefährden. Der Film handelt von kleinen Lügen und Heimlichkeiten und von der Anziehungskraft zwischen zwei Menschen.
Im Großen und Ganzen eine gelungen Vorstellung und vom Publikum viel applaudierter Abend, der später mit einem köstlichen schwedischen Buffet mundete.
Einziges Manco für Unbegabte der englischen Sprache waren die Untertitel, da die Filme in Originalton, in Schwedisch, gezeigt wurden und die Untertitel auf Englisch eingeblendet wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schwedischer Kurzfilmabend im Museum für Völkerkunde<br />
Laudongasse 15-19 (Mo. 9. November Uhr 19.00)</p>
<p>Im Rahmen der espressofilm-Organisation wurden am Montag Abend in der Laudongasse eine Reihe von schwedischen Kurzfilmen auf Leinwand geboten. Es wurden 2 Diplomarbeiten der renommierten Filmhochschule  Göteborg von insgesamt 3 Kurzfilmen gezeigt. Es war ein temporeicher Kurzfilmabend, der nordische Lebensfreude vermittelt und so richtig Lust auf Schweden macht.<br />
Der schwedische Kurzfilm ist bekannt für seine intensive und persönliche Betrachtung menschlicher Befindsamkeiten. Die drei Stücke: &#8221;ägget-the egg&#8221;<br />
&#8221;irmelin&#8221; und &#8221;vi som dansar- we who dance&#8221; sind stark emotions- und charakterbezogen, die Hauptcharaktere wirken auf den Zuschauer sehr persönlich und identifikativ und wurden perfekt mit schwedischem Sound- und Bilderflair in Szene gesetzt.<br />
&#8221;ägget-the egg&#8221; von Gorki Müller handelt vom 8-jährigen, überzeugt vegetarischen Ivar, der für seinen launischen und jähzornigen Großvater ein Ei besorgen muss. Das Ei ging jedoch auf dem Nachhauseweg kaputt und er geriet auf einer verzweifelten Suche nach Ersatz, das durchaus lustig-amüsant, mit schwedischen Charme inszeniert wird.<br />
&#8221;irmelin&#8221; von Malene Högmarks Diplomarbeit erzählt von der rebellischen 9-jährigen Irmelin die sich während eines Fußballspiels prügelt und auf Unverständnis seitens ihrer Mutter und dem Trainer stößt. Irmelin wechselt Sport und kommt ins Kampfsportgenre wobei ihre Mutter immer weiter ihre temperamentvolle Beziehung zu ihrer Tochter verbessert. Dieser Kurzfilm glänzte vor allem mit pointiertem Witz und einem frechen Ende.<br />
Das  Schlusslicht bot die Diplomarbeit von Pil Maria Gurnasson: &#8221; vi som dansar- we who dance&#8221;, das von einem jungen Paar, Tomas und Julie, handelt wessen Hochzeit gefeiert wird. Es kommen ungewollte Geheimnisse ans Tageslicht die die Feierlichkeiten des Paares gefährden. Der Film handelt von kleinen Lügen und Heimlichkeiten und von der Anziehungskraft zwischen zwei Menschen.<br />
Im Großen und Ganzen eine gelungen Vorstellung und vom Publikum viel applaudierter Abend, der später mit einem köstlichen schwedischen Buffet mundete.<br />
Einziges Manco für Unbegabte der englischen Sprache waren die Untertitel, da die Filme in Originalton, in Schwedisch, gezeigt wurden und die Untertitel auf Englisch eingeblendet wurden.</p>
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		<title>Von: Magdalena Gnauer</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1127</link>
		<dc:creator>Magdalena Gnauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:45:49 +0000</pubDate>
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		<description>Vortrag: Robert Pfaller- Wofür es sich zu leben lohnt

Robert Pfaller hielt am 12.1.2010 im Künstlerhaus einen Vortrag zum Thema „Wofür es sich zu leben lohnt“. Der Professor für Philosophie spiegelte auf eine sehr zynische und witzige Art unsere Kultur wieder. Bier ohne Alkohol, Schlagobers ohne Fett, Bars ohne Tabakkultur, Fußball ohne Schimpfworte und Fernreisen mit umfassender Leibesvisitation waren wohl die Schlagwörter des Vortrags. Unsere Kultur ist ein Non-Ismus, besteht aus Ekel, Verboten und Geboten. Alles was auffällt, fällt negativ auf und jede Fülle wird als Überfülle wahrgenommen. Unsere Kultur und die Menschen sind massiv unglücklich obwohl es so viele lustige Dinge gibt. Mich persönlich hat der Vortrag sehr fasziniert und man konnte auch eine gewisse Zustimmung an den Reaktionen des Publikums erkennen. Die darauf folgende Diskussion war auch noch sehr interessant und wahrscheinlich hätte man noch stundenlang weiterreden können. Das einzig Negative an diesem Vortrag fand ich den Platzmangel, ein zu kleiner Raum für zu viele interessierte Menschen. Bis jetzt auf jeden Fall mein Favorite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vortrag: Robert Pfaller- Wofür es sich zu leben lohnt</p>
<p>Robert Pfaller hielt am 12.1.2010 im Künstlerhaus einen Vortrag zum Thema „Wofür es sich zu leben lohnt“. Der Professor für Philosophie spiegelte auf eine sehr zynische und witzige Art unsere Kultur wieder. Bier ohne Alkohol, Schlagobers ohne Fett, Bars ohne Tabakkultur, Fußball ohne Schimpfworte und Fernreisen mit umfassender Leibesvisitation waren wohl die Schlagwörter des Vortrags. Unsere Kultur ist ein Non-Ismus, besteht aus Ekel, Verboten und Geboten. Alles was auffällt, fällt negativ auf und jede Fülle wird als Überfülle wahrgenommen. Unsere Kultur und die Menschen sind massiv unglücklich obwohl es so viele lustige Dinge gibt. Mich persönlich hat der Vortrag sehr fasziniert und man konnte auch eine gewisse Zustimmung an den Reaktionen des Publikums erkennen. Die darauf folgende Diskussion war auch noch sehr interessant und wahrscheinlich hätte man noch stundenlang weiterreden können. Das einzig Negative an diesem Vortrag fand ich den Platzmangel, ein zu kleiner Raum für zu viele interessierte Menschen. Bis jetzt auf jeden Fall mein Favorite.</p>
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		<title>Von: Claudia Lampl</title>
		<link>http://blog.esel.at/koop/comment-page-1#comment-1126</link>
		<dc:creator>Claudia Lampl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 19:18:56 +0000</pubDate>
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		<description>Susanne Weirich, Gastvortrag vom 10.11.2009 

In ihrem Gastvortrag vom 10.11.09 in der Expositur stellte Susanne Weirich vier ihrer jüngeren Installationen in Video- und Powerpointpräsentationsform vor. In „Silent Playground“ (2005) beschäftigte sie sich filmisch mit dem Computerspiel „Silent Hill“ zusammen mit der Schauspielerin Inga Busch. In dieser Installation wurde darauf geachtet, die ruckartige Animationen, nicht aber die Gegner des Spiels darzustellen. Die 3-Kanal-Videoinstallation „White Lies“ (2007) handelte von einem Dreigängemenü von drei verwandten Frauen aus drei Generationen. Die dritte Inszenierung „Sendersuchlauf“ (2009) war in Deutschland ein Auftrag zum Thema des Lichtfestes „Aufbruch Leipzig - 20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas“, als Erinnerung an die Montagsdemonstrationen. Bei dieser Installation beteiligten sich 80 Fahrerinnen in 40 Autos, welche über 5 Senderkanäle koordiniert wurden. Die letzte Installation befasste sich im Rahmen der Hamburger Kunsthallen Ausstellung „MAN SON 1969, The Horror of the Situation“ (2009) in einer 3-Kanal-Installation mit dem Thema Charles Manson. Unter dem Projektnamen „Angels in Chains“ stellte Susanne Weirich Verbindungen her zwischen den drei Auftragsmörderinnen Charles Mansons mit den drei weiblichen Hauptcharakteren aus „Drei Engel für Charlie“.  Drei der vier Installationen wurden als Videos präsentiert, die leider aufgrund ihrer ursprünglichen Länge nur in kurzen Sequenzen gezeigt werden konnten. Ich hätte noch gerne mehr über „Silent Playground“ und „Angels in Chains“ erfahren, da ich die Thematiken als sehr Interessant empfand. Susanne Weirich ging in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde sehr flexibel mit den Fragen aus dem Publikum um und konnte sehr gut das Interesse für ihre Arbeiten wecken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Susanne Weirich, Gastvortrag vom 10.11.2009 </p>
<p>In ihrem Gastvortrag vom 10.11.09 in der Expositur stellte Susanne Weirich vier ihrer jüngeren Installationen in Video- und Powerpointpräsentationsform vor. In „Silent Playground“ (2005) beschäftigte sie sich filmisch mit dem Computerspiel „Silent Hill“ zusammen mit der Schauspielerin Inga Busch. In dieser Installation wurde darauf geachtet, die ruckartige Animationen, nicht aber die Gegner des Spiels darzustellen. Die 3-Kanal-Videoinstallation „White Lies“ (2007) handelte von einem Dreigängemenü von drei verwandten Frauen aus drei Generationen. Die dritte Inszenierung „Sendersuchlauf“ (2009) war in Deutschland ein Auftrag zum Thema des Lichtfestes „Aufbruch Leipzig &#8211; 20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas“, als Erinnerung an die Montagsdemonstrationen. Bei dieser Installation beteiligten sich 80 Fahrerinnen in 40 Autos, welche über 5 Senderkanäle koordiniert wurden. Die letzte Installation befasste sich im Rahmen der Hamburger Kunsthallen Ausstellung „MAN SON 1969, The Horror of the Situation“ (2009) in einer 3-Kanal-Installation mit dem Thema Charles Manson. Unter dem Projektnamen „Angels in Chains“ stellte Susanne Weirich Verbindungen her zwischen den drei Auftragsmörderinnen Charles Mansons mit den drei weiblichen Hauptcharakteren aus „Drei Engel für Charlie“.  Drei der vier Installationen wurden als Videos präsentiert, die leider aufgrund ihrer ursprünglichen Länge nur in kurzen Sequenzen gezeigt werden konnten. Ich hätte noch gerne mehr über „Silent Playground“ und „Angels in Chains“ erfahren, da ich die Thematiken als sehr Interessant empfand. Susanne Weirich ging in der anschließenden Diskussions- und Fragerunde sehr flexibel mit den Fragen aus dem Publikum um und konnte sehr gut das Interesse für ihre Arbeiten wecken.</p>
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